Ein Rückblick... mit schönen Überraschungen

Der März war offenbar für viele Menschen noch mal so richtig gaga. Man läuft mit hängender Nase herum, bläst Trübsal fühlt sich lustlos und unmotiviert und glaubt alles, inklusive dem Universum hat sich gegen einen verschworen.

Und wenn ihr jetzt das Gefühl habt ich schreibe auch grad von mir, dann habt ihr recht ;o)

Manchmal gibt’s ganz einfache und äußerliche Gründe, die dieses Alles-Scheisse-Gefühl verstärken wie z.B. das Wetter oder wie bei mir eine ausgewachsene Grippe. Das weiß man dann spätestens heute, wenn die Sonne wieder scheint und man grad das Gefühl hat, man könnte Bäume ausreißen.

 

Und manchmal führt dieses Gefühl, das man Bäume ausreißen könnte, auch gleich wieder zum nächsten Grund sich gaga zu fühlen. Man hat sooooo viele Ideen, weiß aber nicht welche man umsetzen soll oder es gibt soo viele Ideen, man ist begeistert und am nächsten Tag ist die Begeisterung wieder weg, oder es gibt so viele Ideen aber man weiss nicht wie man die als Geschäftsidee zum Geldverdienen umsetzen kann.

Da ich selbst ein sehr ehrgeiziger, zielstrebiger und umsetzungsstarker Mensch war und bin, kenn ich das alles sehr gut.

Voriges Jahr im August hab ich in Meran, als Rahmenprogramm für eine Weiterbildung, einen Feuerlauf gemacht. Bevor wir über den Kohlenteppich gelaufen sind, musste jeder sich einen Satz überlegen. „Wenn ich es schaffe über die glühenden Kohlen zu laufen, dann….“

 

Wir waren alle innerlich gut vorbereitet, waren sehr auf uns selbst fokussiert und bei mir kam der Satz ohne Nachdenken hoch: „Wenn ich es schaffe über die glühenden Kohlen zu laufen, kann ich alles Wollen sein lassen“ Mein Verstand war sofort einverstanden mit dem Satz, er hörte sich wunderbar, gut und stimmig an. Natürlich bin ich drübergelaufen, mehrmals ;o)

 

Ich hab danach nicht mehr oft an den Satz gedacht. Er kam mir zwar einige Male in den Sinn, hat sich aber nicht so richtig festgesetzt und ich hab nicht weiter darüber nachgedacht.

 

Als ich heute laufen war mich so richtig großartig fühlte dachte ich plötzlich wieder daran und wie sehr er sich schon erfüllt hat und wie unglaublich gut sich das anfühlt.

 

Wie immer erkennt man erst im Nachhinein vollkommen klar was sich da in dieser Richtung schon abgespielt hat.

  • Ich arbeite seit September auf freier WERTschätzungsbasis
  • Ich produziere ohne materielle Hintergedanken Podcasts
  • Ich freu mich über Menschen die mich finden und denen ich gut tue und suche nicht mehr nach Coachees 
  • Ich habe grade einen neuen Ansatz für die Workshops, den ich euch bald mitteilen werde wenn ich da noch mehr Klarheit habe ;o) 
  • Ich vertraue darauf das mich meine Wege und Ideen finden und ich schon wissen werde wann ich was umsetzen soll (und wenn es dann nicht das Richtige war dann wähl ich eine andere Möglichkeit) 
  • und dann gibts noch ein paar persönliche Kleinigkeiten 😀

Das ist ja echt schon Einiges das sich in dieser Richtung getan hat und ein ganz wichtiger Schritt ist noch dabei…

Ich lerne immer mehr scheinbar schlechte Situationen nicht mehr sofort als gut oder schlecht zu bewerten, sondern erst mal abzuwarten was sich daraus entwickelt.

 

Von ALLES Wollen loslassen bin ich noch weit entfernt aber es ist schön mal eine Zwischenbilanz zu ziehen und zu sehen das die Richtung stimmt und es auch mit Hürden und Hindernissen gut anfühlt.

 

Habt ihr das "Wenn ich das schaffe, dann ...." als Kind auch gespielt? Ich sehr oft wie z.B. "wenn ich es schaffe nur am Randstein zu gehen ohne runterzusteigen, dann gibt es was Gutes zum Mittagessen"

 

Sucht Euch aber unbedingt eine Herausforderung von der ihr wisst, dass ihr es schaffen werdet. Beim Feuerlauf wusste ich vorher ganz genau das ich drüberlaufe, sonst hätte ich ein unwichtigeres Thema (wie z.B. das nächtste Mittagessen) genommen 

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