....und was bringt dir das?

Seit Jänner erfülle ich mir einen Traum, ich mache Podcasts. Ich liebe dieses Medium seit es am Markt ist. Ich höre Podcast beim Autofahren, beim Abmisten, einfach bei allen Routinetätigkeiten bei denen ich mein Hirnkastl nicht so sehr brauche. Fast in jedem Interview ist etwas dabei, dass ich für mich mitnehmen kann. Und das Beste ist, Podcasts sind gratis. 

 

Die Idee dazu selbst einen Podcast zu machen entstand im letzten November, als ich mich sehr intensiv damit beschäftigte was mir wirklich Freude macht. Ich liebe es mit meinem Gogo-Mobil durch die Gegend zu fahren und schöne Plätze zu finden, ich mag Gespräche mit Menschen, ich liebe es zu lernen und Neues zu erfahren.

Und plötzlich drängte sich der Gedanke richtig auf, Interviews mit Menschen die schon in irgendeiner Art und Weise ausgestiegen sind. Und mein Herz begann zu hüpfen. (Kennt ihr das Gefühl? Ich kanns nicht anders beschreiben…) Mitten in der Nacht stand ich auf und begann man mit einer Google Recherche nach Aussteigern. Bald wurde ich fündig und schrieb mal die ersten Menschen an.

 

Voraussetzung für die Umsetzung meiner Idee in die Wirklichkeit war die Befreiung von dem Gedanken „Was bringt es“ 

Ich habs ausprobiert, aber erst nachdem ich wild entschlossen war das durchzuziehen. Sobald ich zu denken beginne, wie eine Unternehmerin, ist es vorbei. Da einzige Argument das man gelten lassen könnte ist, dass es mir eine höhere Bekanntheit und damit mehr Kunden bringt. Aber selbst das weiß ich, als erfahrene Unternehmerin, stimmt nur in einem geringen Ausmaß. Sagen wir mal so, der Aufwand einen Podcast zu produzieren, mit der vorbereitenden Recherche, der Anfahrt, dem Interview, der Bearbeitung usw. rechnet sich einfach nicht. Ich merke gerade, während ich das schreibe, das ich jetzt sofort aufhören muss damit, weil ich ein ganz ungutes Gefühl bekomme.

Also kommen wir zum wirklichen „Was bringts?“ Unglaubliche Freude!

 

Ich lerne coole Menschen kennen. Menschen mit denen ich vorher nicht in Kontakt gekommen wäre. Stellt euch mal vor, ihr bekommt von einer tollen Frau erzählt die sich selbst ihren Bully umgebaut hat und damit durch die Weltgeschichte fährt. Da denkt man „Bohh, die würde ich gerne kennen lernen.“ Ja und ich kann und mach das jetzt!

Kurz bevor ich dann zu meinen Gesprächspartnern komme, werde ich dann immer leicht nervös. "Hab ich mich gut vorbereitet, hab ich die richtigen Fragen, werden sie mich mögen und symphytisch finden, oder störe ich…."  Mittlerweile kenne ich die Phase und weiß, dass sie auch wieder vorbeigeht, nämlich in dem Moment wo ich aus dem Auto steige und dem Menschen real begegne. Dann sind alle unsicheren Gedanken plötzlich weg und ich bin im Hier und Jetzt.

Und dann während wir das Gespräch aufnehmen, gibt’s immer diesen Moment wo ich auf einmal innerlich zu strahlen beginne. Mir denke das ich das liebe was ich gerade mache, vollkommen im Moment und mit der Welt und mir im Reinen bin.

 

Außerdem glaube ich, das die Gespräche auch anderen Menschen viel geben können. Genauso wie ich, fühlt ihr Euch vielleicht auch inspiriert, seht was alles möglich ist, richtet den Blick auf das was geht und traut Euch wieder zu Wünschen und Eure Träume umzusetzen.

 

Und das ist es mir WERT!

...und ich bin neugierig was sich da noch entwickeln wird!

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