Meine Inspiration: Jane Goodall

Vor wenigen Jahren hatte ich eine relativ lange Zeit richtigen „Weltschmerz“.  Darunter verstehe ich wenn man bei jedem Blick auf die Welt und ihre Krisen noch tiefer in ein Gefühl der Verzweiflung eintaucht. Ich war damals gerade auf vegane Ernährung umgestiegen, und irgendwie hat sich dadurch meine Durchlässigkeit für alle Probleme auf der Welt erhöht. D.h. mein Fokus war sehr auf alles Negative gerichtet.

 

Eine Maßnahme die ich damals ergriff, um mich selbst aus dem Sumpf zu ziehen war eine Organisation zu suchen, bei der ich sowohl Geld spenden aber auch aktiv etwas tun kann. Ich dachte anderen zu helfen, hilft mir meinen eigenen Blickwinkel wieder zu verändern. Fündig wurde ich nach vielen Recherchen beim Jane Goodall Institut. Kleine Organisation die wenig Geld für die Verwaltung braucht, viele ehrenamtliche Helfer, genaues deklarieren was wie mit den Spendengeldern gemacht wird, das hat mir gefallen.

 

Dadurch befasste ich mich auch wieder näher mit der Person Jane Goodall, heute 83 Jahre alt und noch immer 300 Tage im Jahr als Aktivistin für Menschen, Tiere und Umwelt unterwegs. Eindeutig ein Vorbild und ihr Satz „Jeder kann etwas verändern – jederzeit“ ist zu meinem Leitspruch geworden. Bereits 2 Mal habe ich Jane bei Vorträgen gesehen und das ist ein Erlebnis das ich jedem empfehlen kann. Sie gibt uns, die wir die Lage der Welt erkannt haben, Gründe zur Hoffnung. 

 

Mein Plan ging auf. Jane, hat mit 50 Jahren ihre vertraute und geliebte Umgebung, den Regenwald und das Wildreservat von Gombe am Tanganjika-See in Tansania, verlassen um Aktivistin zu werden. 

Sie hat mich dazu inspiriert wieder aktiv zu werden, zu verändern was ich verändern kann und den Beginn bei mir selbst zu machen. 

 

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