Neues Morgenritual

Ich wache meist nicht auf und freue mich darauf aus dem Bett zu springen. Oft wache ich auf und denke mal dran das ich noch nicht aufstehen möchte, auch wenn ich sehr oft von alleine und ohne Wecker aufwache. Und dann beginnen die ersten Gedanken auf mich einzustürmen und die sind auch nicht immer positiv. Kurz gesagt, die ersten wachen Minuten verbringe ich nicht gerade in guter und froher Laune. 

 

Das erste was ich gemacht habe war mal zu beobachten wie lange diese missmutige Stimmung anhält und bin draufgekommen das sie zeitlich (zum Glück) begrenzt ist. Es gibt bestimmte Handlungen die mich in die Realität bringen, die meist viel schöner ist, als alles was ich mir so furchterregendes im Hirn vorstelle. Bei mir sind es verschiedene Dinge die verschieden stark wirken. Besonders stark ist Bewegung, also vor die Haustüre treten und die Viecherl versorgen oder laufen gehen. Aber auch duschen wirkt gut, ein Kaffee und Meditation und meine Morgenfragen  Ab dann ist die Welt meist wieder in Ordnung.

 

Jetzt hab ich was Neues, zusätzliches ausprobiert das die trübigen Gedanken gar nicht so sehr aufkommen lässt, nämlich Lesen. Idealerweise noch im Bett, gleich nach dem Aufwachen wenn ich alleine bin oder ich schnapp mir das Buch, füttere schnell Hunde und Katzen, putz mir die Zähne und verzieh mich in einen bequemen Sessel an einen Ort wo ich ein paar Minuten ungestört bin. 

 

Für mich sind ideal Bücher die keine Ratgeber sind, sondern eine Botschaft vermitteln und Beispiele zeigen.  Das sind z.b. Bücher vom oder über den Dahlai Lama oder anderen inspirierenden Personen, momentan habe ich grad „Credo“ von Bruder David Steindl-Rast…. 

 

Dann lese ich so 10 bis 20 Minuten wirklich konzentriert und aufmerksam und wenn ich aufhöre sitze ich meist da, bin komplett geflasht und bin erfüllt von den großartigen und meist so einfachen Botschaften die mir der Text vermittelt hat und/ oder ich mach mir Gedanken darüber und überprüfe und vergleiche die Anwendbarkeit auf mein Leben.  

Und wenn ich dann meine „Morgenfragen“ an mich selbst stelle und laufen gehen oder meditiere,  ist das noch einmal ein wunderbarer, kraftvoller Start in den Tag. 

 

Über die Morgenfragen hab ich schon mal geschrieben bzw. auf meiner HP ein Video gemacht. Hier nochmals zur Erinnerung. Eines meiner Rituale das ich jetzt schon über ein Jahr täglich mache und das immer noch sooo schön ist:

 

Ich bin neugierig..welchen Menschen ich heute begegnen werde

Ich bin gespannt..darauf was ich heute alles lernen und erfahren werde

Ich freue mich ...auf die Geschenke die ich heute erhalten werde

Ich bin neugierig...wem ich heute Freude bereiten kann

 

Wichtig sind neugierig gespannt, freu mich. Der zweite Teil des Satzes kann varrieren, je nachdem was ansteht und was mir wichtig ist. Meist nehm ich aber die vier Fragen so wie sie oben sind weil sie alles beinhalten das für mich wichtig ist. 

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