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Befindlichkeit: Neugierig - Offen

Heute war ich am Michaelihof in Pinggau um den Besitzer, Franz Prenner zur interviewen. Ich habe ihn beim letzten Treffen der "Oasen des Wandels" kennengelernt, das auf eben diesem Hof stattfand. Franz hat sich damals als Gastgeber und Teilnehmer vorgestellt und 2 Sätze von ihm sind mir gut in Erinnerung geblieben: "Jeder ist sein eigener Schöpfer" und "Ich möchte einen Art von Tourismus, bei dem die Gäste wegen der Menschen kommen". Beide Ideen haben mich sehr angesprochen und dazu bewegt Franz um ein Interview für meinen Podcast zu bitten. 

 

Das wir alle die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit sind, daran glaube ich ja schon recht lange und verstärkt seit ich mich selbst mit dem Thema Coaching befasst habe, der Gedanke mit dem Tourismus hat mir auch sehr gefallen und erinnerte mich ein bisschen an das Konzept "Urlaub am Bauernhof" wie es vielleicht mal gedacht war - Urlaub bei Freunden.  Im Besten Sinne aber so gemeint, dass auch der Gastgeber Freunde bei sich hat und keine Gäste mit all der üblichen gegenseitigen Erwartungshaltung.

 

Nach dem Interview habe ich mir einen schönen Platz zum Übernachten gesucht um wieder mal einen meiner 24 Stunden Urlaube zu machen. Der erste Platz, in der Nähe von Zöbern war toll, am Waldrand, gleich nebenan ein Bach und von meinem Parkplatz aus führte ein Weg in den Wald hinein. Dann kamen allerdings 2 Zeichen die mich veranlassten den Platz wieder zu verlassen. Nummer 1: Ich kam drauf das ich vergessen hatte Hafermilch einzupacken und ein  Aufwachen in meinem Auto ohne einen guten Gogo-Mobil Kaffee ist nur das halbe Vergnügen wenn überhaupt. Würde ich sonst keinen Instantkaffee anrühren, auf Reisen ist er für mich und auch für Andi, wenn er mal mitkommt das Beste was es gibt und gehört mit viel Agavendicksaft gesüßt zu unserem Morgenritual. Das alleine hätte mich eventuell nicht bewegt nochmals die Bremsen zu lösen und wegzufahren, aber dann wollte ich meinen Hotspot einrichten um noch ein paar Einträge für "Nachhaltig im Burgenland" zu machen und kam drauf das ich kaum Empfang hatte.  Hmmmmm das war dann zuviel. Ich überlegte mir einen Supermarkt im nächsten Ort aufzusuchen und dann zum Schloss Krumbach hinaufzufahren um mir dort einen schönen Platz zum Übernachten zu suchen. Gedacht, getan. 

 

Nachdem ich beim örtlichen Billa Bio-Hafermilch und leider im hungrigen Kaufrausch noch ein paar andere sauteure, gesunde Bio-Süßigkeiten wie Beeren Schnittchen mit Fruchtzucker usw. erstanden hatte (ja ich weiss, man soll nicht hungrig einkaufen gehen) kroch ich die vereiste Straße zur Burg, fand einen schönen Platz und parkte mich für die Nacht ein. 

 

Kleiner Bonus: Am Vormittag hab ich die Batterie für meine Standheizung endlich mal tauschen lassen. Voriges Jahr im Winter hielt die Heizung gerade mal 30 Minuten durch bevor sie aufgab. Ich bin zwar nicht sehr kälteempfindlich aber bei Minus Graden ist es dann in der Früh ganz schön frisch im Auto. 

 

Diesen Luxus hab ich heute nacht wirklich genossen. Mit dem Programmieren hat es zwar noch nicht geklappt, (wollte im gewärmten Auto aufwachen und hab die Zeituhr vermeintlich auf 6.00 Uhr gestellt) aber trotzdem wars fein zu wissen nach meinem Morgenspaziergang die Standheizung aufdrehen zu können und meinen geliebten Kaffee im Warmen z trinken. 

 

 

 

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