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Aufstellung für Schmerzen

Letzte Woche habe ich wieder ein kleines Wunder erlebt durch eine Aufstellung die ich mit mir und meinem Thema gemacht habe. Dauer ca. 10 - 15 Minuten und die Veränderung war so großartig das ich das gerne teilen möchte um Euch dazu anzuregen es auch mal zu probieren. 

 

Begonnen hat es damit das ich mir im rechten Oberschenkel einen Muskelzerrung oder einen Faserriss eingefangen habe, ganz genau kann man das nicht sagen, auf jeden Fall hat es mich drei Wochen daran gehindert laufen zu gehen. Der Arzt konnte auch nicht viel mehr sagen als das es dauert und wenns nicht bald besser wird müssen wir uns was überlegen. „Hmmm wenig hilfreich“, dachte ich nach 2 Wochen und beschloss noch eine Woche Laufpause zu machen. Leider keine Veränderung, sobald ich versuchte zu laufen tat es höllisch weh und ich musste nach ein paar Metern abbrechen. Beim Gehen hatte ich keine Probleme. 

 

Dann kam es, das Andi über das Wochenende in Deutschland war und ich beschloss mal eine Aufstellung zu dem Thema zu machen. Ich nahm mir Zeit, beschriftete die Bodenanker mit den Begriffen die mir wichtig erschienen, nämlich „Oberschenkel“ „Schmerz“ „Heilung“ und „Ich“ und begann für den jeweiligen Anker einen Platz und eine Ausrichtung in meinem Raum zu suchen.

 

Ich stellte mich drauf und nahm einfach wahr was auf dem jeweiligen Anker zu sehen, zu spüren, zu hören ist und sprach es laut aus.  Ohne zu werten und zu interpretieren um danach den Impulsen zu folgen und die Anker so lange herumzurücken, mich wieder draufzustellen, bis sich das Gesamtbild stimmig anspürte. Ich hatte dabei keineswegs die Erleuchtung oder genaue Erkenntnisse was mir der schmerzenden Oberschenkel jetzt sagen möchte. Es ist nicht gut mit einer konkreten Ergebnis- Erwartungshaltung in eine Aufstellung hineinzugehen. Im Prinzip macht eine Aufstellung ja nur sichtbar was sich im Inneren oft unbewusst abspielt. Mit der Aufstellung  richte ich meine  Energie und Aufmerksamkeit auf das jeweilige Thema und sehr oft genügt das auch schon bzw. ist ein Beginn für einen Lösungsprozess.

 

So war es auch in diesem Fall. Ganz diffus kam mir mal das Wort „Davonlaufen“ in den Sinn aber nicht konkret wovon und ohne klare Bilder. Bei einer Aufstellung spürt man ganz genau wann sie zu Ende ist. Es wurde alles wahrgenommen was da ist und man fühlt richtig das es jetzt passt (und nochmals weils so wichtig ist, man braucht kein klares Ergebnis). 

 

Am nächsten Tag konnte ich wieder laufen gehen. Noch nicht so lange wie sonst und am Beginn auch mit leichten Schmerzen die aber durchaus aushaltbar waren. Aber es war eine so eindeutige Besserung das ich mich wieder mal gefragt habe warum ich nicht schon früher eine Aufstellung gemacht habe.  So zum Nachlegen hab ich das Thema gleich nochmals aufgestellt mit ein bisschen veränderten Bodenankern, die mir stimmig erschienen. Ich nahm zum Beispiel das Wort „Laufen“ dazu und genauso wie am letzten Tag gabs kein klares Ergebniss in der Aufstellung aber eine klare und Eindeutige Verbesserung bei der Laufrunde am nächsten Tag. 

 

Ihr könnt das jederzeit selbst ausprobieren, man kann im Grund nichts falsch machen wenn man die Aufstellung alleine für sich macht. Alle Themen die sich zeigen sind ja ohnehin schon in uns vorhanden und beeinflussen das Leben oft in unangenehmer Art und Weise. Außerdem kann man jederzeit auch mitten unter der Aufstellung aufhören, später wieder weitermachen oder es ganz sein lassen. Traut Eurem Instinkt und Gefühl so wie es euch passt. Es gibt auf der Homepage ein paar Videos wie man so Aufstellungen machen kann oder ihr kommt an einem Offenen Nachmittag zu mir und ich zeige Euch gerne, wie einfach man sich oft selbst helfen kann. 

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