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Schwere Entscheidungen – Leichts Leben Leichte Entscheidungen – schweres Leben

 

Diesen Satz habe ich kürzlich in einem Podcast von TED Talk gehört, in einem Interview mit Tim Ferrys Tim Ferriss, dem Autor des Buches „Die 4 Stunden Woche“. Der Satz hat sich bei mir irgendwie eingebrannt und Tim nennt in dem Podcast folgendes Beispiel: „Wenn du im Leben immer die leichte Entscheidung fällst wie z.B. Junk Food essen, keine Bewegung zu machen, zu rauchen und zu viel Alkohol zu trinken dann hast du auf lange Sicht gesehen kein gutes Leben. Wenn du dich aber dafür entscheidest dich gesund zu ernähren, jeden Tag laufen zu gehen, keinen Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen ist die Entscheidung dafür schwerer, aber du wirst ein gutes Leben haben im Bezug auf deine Gesundheit. „

 

Wie ist das aber nun bei Entscheidungen die nicht den Körper oder die Gesundheit betreffen. Sind die schweren Entscheidungen jene die für das Leben besser sind? Ich denke ja, auch hier trifft es zu. Wenn ich an mich selbst denke dann war es auf jeden Fall so. Mich von jeweiligen Freunden zu trennen die mir nicht gut tun war nie eine leichte Entscheidung, aber die Bessere. Mit Tätigkeiten aufzuhören die mir keine Freude mehr machen obwohl sie finanziell erfolgreich waren wie z.B. Schule am Bauernhof und die Jausenstation, war keine leichte Entscheidung aber auf jeden Fall eine die meine Lebensqualität verbessert hat. Unser Haus in Klosterneuburg gegen einen Bauernhof im Burgenland einzutauschen, verbunden mit einem völlig neuen Leben war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Aufzuhören Fleisch zu essen und schlussendlich ganz auf eine pflanzliche Ernährung umzusteigen gehört ebenfalls zu den Entscheidungen die ich niemals missen möchte obwohl ich vorher meinte ohne Fleisch und Wurst nicht leben zu können.

 

Aber während ich nun so schreibe fällt mir auf das die Entscheidungen zwar von außen betrachtet schwer erscheinen mögen, im Grunde genommen aber sehr leicht gefallen sind und mit viel Freude verbunden waren. Die Hindernisse die sich auf den jeweiligen Wegen ergaben waren nicht so schlimm das ich eine dieser Entscheidungen jemals bereut hätte. Nur wenn man im Voraus zu viel darüber nachdenkt und in den „was wäre wenn“ und „was könnte nicht alles passieren“ Modus verfällt, dann wird’s schwer. Aber schwer macht man es sich damit nur selbst. Wenn ich mir 99 Gründe ausdenke die im schlimmsten Fall passieren könnten, kann ich mir fast sicher sein, das von irgendwo  das 100ste Ereignis eintritt mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hätte.  Also, warum sich vorher „verkopfen“, es kommt dann sowieso immer anders als man denkt. Und ich bin mir sicher nicht nur mir geht es so das man im Grunde genommen, tief im Herzen oder im Bauch oder wo auch immer im Körper, genau weiß welches die richtige Entscheidung ist. Und dann geht’s los… einfach tun.  

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